Kalkulierbare Schäden argumentieren Datensicherung

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Die Argumentation für Maßnahmen zur ordnungsgemäßen Datensicherung in Unternehmen wurde mit Begriffen aus der Kostenrechnung unterlegt. Frei nach dem Spruch „Datensicherung ist Tatensicherung!“ wird als Idee zur unternehmensinternen Klarstellung der abzusichernde Geldwert angesprochen. Dieser hat weniger etwas mit Investitionen für EDV oder IT (Informationstechnik) als mit Ihren Geschäftsprozessen zu tun. Neben Personalkosten verweisen wir auf kalkulatorische Kosten (u.a. Opportunitätskosten).
 

  1. Zum Überblick:

  2. Der durch Datensicherung abzusichernde Geldwert kann wie folgt aufgeteilt werden:
    1. im Falle eines Datenverlustes aufzuwendende Personalkosten
    2. Schadensabdeckung für Umsatz- bzw. Imageverluste infolge kostengünstig vermeidbarer Stillstände

    3.  
    Neben der Sicherung von ausschließlich Ihren Daten gibt es auch die Möglichkeit Ihre Software-Installation und Konfiguration zu sichern. Der damit abzusichernde Geldwert ist vermutlich im Vergleich dessen der Datensicherung gering doch unser Einschätzung nach auch eine Überlegung wert.
     
  3. Wir trainieren Sie

  4. Um Ihnen die Möglichkeit für zielführende Entscheidungen zu verschaffen, gehen wir wie folgt vor:

    Wir zeigen Ihnen anhand einiger Arbeitsplatz- oder Servercomputer Ihres Unternehmens auf, welche Sicherungsmaßnahmen aus unserer informationstechnischen Sicht und Erfahrung sinnvoll sind.

    Die Sicherungsmaßnahmen betreffen sowohl Ihre Daten als auch Ihre Software-Installation und Konfiguration. Die Entscheidungen für eine bestehende oder ggf. eine neue Sicherungsmaßnahme treffen Sie aufgrund des jeweilig abzusichernden Geldwertes. Das Abschätzen des abzusichernden Geldwertes aufgrund Ihrer Geschäftsprozesse können Sie nach folgenden Kriterien erlernen. Das ist das Ziel des unsererseits angebotenen Trainings „On the Job“.

    Sie wollen mit uns über Trainings bei Ihnen vor Ort reden? Richten Sie Ihre Anfragen entweder per Email an:

    service@computerdieste.at

    oder Sie nutzen weitere unserer Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten.
     

  5. Gegenstand der Sicherung und deren Ziele

  6. Anhand einiger Beispiele (unternehmenseigene PCs oder Server) wird trainiert, wie Computer zu erfassen sind um deren Daten sowie deren Software-Installation und ~ Konfiguration zukünftig u.U. besser sichern zu können.
     
    1. Daten

    2. Es ist für die PCs des Unternehmens zu erfassen, ob gegenwärtig bereits die Gesamtheit deren Daten gesichert werden. Weiters ist festzulegen, in welcher Form diese zukünftig zu sichern sind. Das gilt vor allem dann. wenn kein Netzwerkzugang für Sicherungszwecke besteht.

      Ein üblicher Richtwert für die Häufigkeit (Frequenz) einer regelmäßigen Sicherung von Daten ist ein Mal pro Tag. Datensicherung dient zur Absicherung der Arbeitszeit, die an der jeweiligen Maschine (PC) aufgewendet wird. Als Abschätzung des damit abzusichernden Wertes können folgende Anhaltspunkte herangezogen werden:
       

      1. Kosten, die einer Aufwandsart der Finanzbuchhaltung entsprechen
        1. Personalkosten ...

        2. ... jener Personen, die Arbeitszeit vor der zu sichernden Maschine (PC) aufwenden. Es ist u.a. folgende Frage zu beantworten: Wieviel an Personalkosten ist aufzuwenden um im Falle des Datenverlusts (z.B. aufgrund einer defekten Festplatte oder eines Virenbefalls) den erforderlichen Teil an Daten wieder zu beschaffen. Interessantes Detail ist hier folgendes: Wie lange liegt eigentlich die letzte tatsächlich funktionierende Datensicherung zurück?
           
      2. Kalkulatorische Kosten (u.a. Opportunitätskosten)

      3. Im Falle von Datenverlusten entstehen Schäden, deren Abdeckung u.U. unternehmensbedrohende Ausmaße annehmen können.
         
        1. Schadensabdeckung infolge Umsatzverlusten

        2. Datenverluste können das Generieren von Umsätzen des Tagesgeschäfts gefährden.
           
        3. Schadensabdeckung infolge Imageverlusten

        4. Datenverluste können zur (temporären) Handlungsunfähigkeit führen. Das kann zu Imageverlusten des Unternehmens führen, die ggf. nur mühsam durch imagefördernde Maßnahmen wieder auszugleichen sind.
           
        Generell sind für Datensicherungen im Besonderen u.a. folgende Fragen zu beantworten: Auf welche Art wird das tatsächliche Funktionieren der Datensicherung überprüft? Sind die angewandten Methoden und die getroffenen Maßnahmen dem abzusichernden Geldwert angepaßt?
         
    3. Software-Installation und Konfiguration

    4. Weiters sind darüber hinaus die PCs zu erfassen, deren Festplattenplatz (u.a. auch im Gesamten) zu sicheren ist. Bei der Sicherung des Festplattenplatzes im Gesamten wird ein Abbild („Image“) des Festplattenplatzes angefertigt. Ziel ist damit die Programme inkl. derer Einstellungen (= Software-Installation und Konfiguration) zu sichern.

      Diese Art der Sicherung ist im Optimalfall nach jeder Änderung der Software-Installation und Konfiguration (z.B. nach dem Installieren eines neuen Programms) durchzuführen. Ein üblicher Richtwert für die Häufigkeit (Frequenz) einer regelmäßigen Sicherung der Software-Installation und Konfiguration ist ein Mal pro Quartal.

      Das dient zur Ersparnis von Dienstleistung (eines ggf. zu beauftragenden Technikers mit Kompetenzen in der EDV / IT = Informationstechnik) für eine Neuinstallation des Systems, wenn beispielsweise ein Festplattenschaden oder Virenbefall auftritt. Als Abschätzung des damit abzusichernden Wertes können folgende Anhaltspunkte herangezogen werden:

      Ein EDV/IT-Techniker benötigt etwa 4 Stunden um neben dem Betriebssystem die Softwareprodukte (z.B. Office-Paket, Dateikomprimierungsprogramm, Acrobat-Reader u. dgl.) inkl. den Werkzeugen zur Betriebssicherheit (u.a. Schutz vor Viren und Spyware, Firewall, usw.) zu installieren, wenn alle hardwarespezifischen Treiber verfügbar sind.

      Um die Einstellungen des Softwareumfeldes (= Konfiguration) an die unternehmensspezifischen sowie individuellen Anforderungen durchzuführen sind ca. 2 weitere Stunden eines EDV/IT-Technikers erforderlich. Das betrifft z.B. Druckertreiber installieren und konfigurieren, Parameter des Email-Programms konfigurieren, Konfiguration des Zugriffs auf AnwenderInnen-Daten usw.

      Als Summe dafür ergibt (4+2=6 Stunden á ca. 100 Euro) ca. 600 Euro pro Arbeitsplatz exkl. Ust. und i.a. exkl. der ggf. erforderlichen Installation und Konfiguration von speziell an dem betreffenden Arbeitsplatz erforderlichen Softwareprodukten wie z.B. Bildbearbeitung, Buchhaltung u. dgl.
       

Michael Fichtenbauer
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