Die Argumentation für Maßnahmen zur ordnungsgemäßen
Datensicherung in Unternehmen wurde mit Begriffen aus der Kostenrechnung
unterlegt. Frei nach dem Spruch „Datensicherung ist Tatensicherung!“ wird
als Idee zur unternehmensinternen Klarstellung der abzusichernde Geldwert
angesprochen. Dieser hat weniger etwas mit Investitionen für EDV oder
IT (Informationstechnik) als mit Ihren Geschäftsprozessen zu tun.
Neben Personalkosten verweisen wir auf kalkulatorische Kosten (u.a. Opportunitätskosten).
Wir zeigen Ihnen anhand einiger Arbeitsplatz- oder Servercomputer Ihres Unternehmens auf, welche Sicherungsmaßnahmen aus unserer informationstechnischen Sicht und Erfahrung sinnvoll sind.
Die Sicherungsmaßnahmen betreffen sowohl Ihre Daten als auch Ihre Software-Installation und Konfiguration. Die Entscheidungen für eine bestehende oder ggf. eine neue Sicherungsmaßnahme treffen Sie aufgrund des jeweilig abzusichernden Geldwertes. Das Abschätzen des abzusichernden Geldwertes aufgrund Ihrer Geschäftsprozesse können Sie nach folgenden Kriterien erlernen. Das ist das Ziel des unsererseits angebotenen Trainings „On the Job“.
Sie wollen mit uns über Trainings bei Ihnen vor Ort reden? Richten Sie Ihre Anfragen entweder per Email an:
oder Sie nutzen weitere unserer Möglichkeiten
mit uns in Kontakt zu treten.
Ein üblicher Richtwert für die Häufigkeit (Frequenz)
einer regelmäßigen Sicherung von Daten ist ein Mal pro Tag.
Datensicherung dient zur Absicherung der Arbeitszeit, die an der jeweiligen
Maschine (PC) aufgewendet wird. Als Abschätzung des damit abzusichernden
Wertes können folgende Anhaltspunkte herangezogen werden:
Diese Art der Sicherung ist im Optimalfall nach jeder Änderung der Software-Installation und Konfiguration (z.B. nach dem Installieren eines neuen Programms) durchzuführen. Ein üblicher Richtwert für die Häufigkeit (Frequenz) einer regelmäßigen Sicherung der Software-Installation und Konfiguration ist ein Mal pro Quartal.
Das dient zur Ersparnis von Dienstleistung (eines ggf. zu beauftragenden Technikers mit Kompetenzen in der EDV / IT = Informationstechnik) für eine Neuinstallation des Systems, wenn beispielsweise ein Festplattenschaden oder Virenbefall auftritt. Als Abschätzung des damit abzusichernden Wertes können folgende Anhaltspunkte herangezogen werden:
Ein EDV/IT-Techniker benötigt etwa 4 Stunden um neben dem Betriebssystem die Softwareprodukte (z.B. Office-Paket, Dateikomprimierungsprogramm, Acrobat-Reader u. dgl.) inkl. den Werkzeugen zur Betriebssicherheit (u.a. Schutz vor Viren und Spyware, Firewall, usw.) zu installieren, wenn alle hardwarespezifischen Treiber verfügbar sind.
Um die Einstellungen des Softwareumfeldes (= Konfiguration) an die unternehmensspezifischen sowie individuellen Anforderungen durchzuführen sind ca. 2 weitere Stunden eines EDV/IT-Technikers erforderlich. Das betrifft z.B. Druckertreiber installieren und konfigurieren, Parameter des Email-Programms konfigurieren, Konfiguration des Zugriffs auf AnwenderInnen-Daten usw.
Als Summe dafür ergibt (4+2=6 Stunden á ca. 100 Euro) ca.
600 Euro pro Arbeitsplatz exkl. Ust. und i.a. exkl. der ggf. erforderlichen
Installation und Konfiguration von speziell an dem betreffenden Arbeitsplatz
erforderlichen Softwareprodukten wie z.B. Bildbearbeitung, Buchhaltung
u. dgl.